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Der Schneider von Ulm

 
Gutenberg kennt jeder, wer kennt aber Albrecht Ludwig Berblinger? Wohl kaum jemand, erst wenn man sein Pseudonym – der Schneider von Ulm – nennt dämmert es dem einen oder anderen. Was war denn da nochmal mit diesem Ulmer Schneider? Hatte der nicht versucht zu fliegen und war dabei jämmerlich aufs Maul gefallen? Wir kommen der Sache schon erheblich näher! A. L. Berblinger wurde 1770 in Ulm geboren und war Schneider in Ulm. Gern wäre er Uhrmacher geworden, denn er interessierte sich schon von klein an für Mechanik. Aber sein Vater starb schon früh und er kam ins Waisenhaus, wo man ihn zu einer Schneiderlehre veranlasste. Er war geschickt in seinem Beruf, wurde Meister und war angesehen in seinem Handwerk. In seiner Freizeit aber beschäftigte sich Berblinger mit mechanischen Dingen und da er neben dem Geschick dafür auch noch kreativ war, wurde er (zum) Erfinder. Es wird angenommen, dass er den ersten Kinderwagen mit Rädern konzipierte und fertigte. Dann galt sein Interesse orthopädischen Hilfsmitteln. Bestürzt vom Elend vieler Soldaten, die versehrt aus den Napoleonischen Kriegen zurückkehrten und oftmals Arme oder Beine verloren hatten, stürzte er sich auf die Entwicklung einer mechanischen Fußprothese.

Flieger - Gezeichnet von Lisa Berg

Wie erhaltene Zeichnungen beweisen, waren seine Prothesen durchaus gelungen und auch einsetzbar und seine Konstruktionen bilden bis heute die Grundlage des Prothesenbaus. Die Invaliden konnten sich seine Erfindung nicht leisten und der Staat war auch nicht bereit, die Kosten für seine Kriegsversehrten zu übernehmen. Wie alle Erfinder wollte auch Berblinger mit seiner Erfindung nur das Leben etwas erleichtern und verbessern, auch der Bedarf für seine Erfindung war da, aber wie so oft bremste der Staat aus, anstatt zu fördern und unterstützen. Verärgert wollte es Berblinger allen zeigen und beweisen und wandte sich der Fliegerei zu.

Er konstruierte und baute Gleitfluggeräte ...

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