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Erster Erfindungsschutz

 

Das erste Erfindungsschutzgesetz, wie wir es sinngemäß heute kennen, wurde bereits im Jahr 1474 von der Stadt Venedig erlassen. Es hatte dem Schutz des Buchdrucks in der Lagunenstadt gedient. Zurück geht diese europäische Erfindung des modernen Buchdrucks allerdings auf den wohl bekanntesten deutschen Erfinder Johannes Gutenberg aus Mainz. Gutenberg, der von Beruf Goldschmied war, führte Mitte des 15. Jahrhunderts ein Drucksystem mit metallenen Lettern und einer Druckerpresse ein. Dieses Druckverfahren kann als Grundstein der heutigen Wissensgesellschaft angesehen werden. War es zuvor nur möglich, Schriften und Bücher in aufwendiger handgeschriebener Einzelanfertigung herzustellen, war es nun möglich, eine beliebige Anzahl identischer Exemplare zu drucken. Diese Erfindung machte Bücher erst für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich und erschwinglich. Sicherlich hätte Luther etwa 75 Jahre später einen schweren Stand mit seiner Bibelübersetzung sowie der folgenden Reformation ohne Gutenbergs Erfindung gehabt. Allerdings wurde der Letternbuchdruck wahrscheinlich bereits um das Jahr 1040 in China erfunden. Laut UNESCO war das älteste mit Bronzelettern gedruckte Buch das koreanische Jikji, das auf das Jahr 1377 datiert wird. Entsprechende Forschungen lassen aber den Schluss zu, dass sich der asiatische und der europäische Buchdruck unabhängig voneinander entwickelt haben.

Ich denke, an diesem Beispiel lässt sich gut aufzeigen, dass, wenn die Zeit für eine Erfindung reif ist, selten nur eine Person an einer entsprechenden Problemlösung arbeitet oder gearbeitet hat. Denn Erfindungen sind grundsätzlich als zeitlich befristete technisch-naturwissenschaftliche Problemlösungen anzusehen.

Aber zurück zum Erfindungsschutz. ...

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