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Money back

 
Zu jener Zeit, Mitte der 1990er Jahre, hatte in meiner Heimatstadt ein Bankraub stattgefunden, von dem meine Frau als Bankangestellte persönlich betroffen war. Der Täter sackte seine Beute ein und entkam unerkannt in unbekannte Richtung. Die Polizei hatte keine Spur, nicht mal einen Ermittlungsansatz. Anlass für mich, mir Gedanken zu machen, wie man solche Verbrechen aufklären könnte, zumal trotz aller bankinternen Sicherheitsmaßnahmen wohl irgendwo auf der Welt täglich Bankräuber ihren kriminellen Geschäften nachgehen.

Ich kam auf die Idee, Geldpakete mit einem Mini-GPS-Sender zu präparieren, die dem Bankräuber mit andern normalen Geldpaketen zusammen ausgehändigt werden sollten. So wäre es einfach und unkompliziert möglich, mit einem GPS-Empfänger den Aufenthaltsort des Räubers zu ermitteln, war meine Intention. Eine technisch neue und machbare Idee, oder? Nach abgeschlossenen Recherchen formulierte ich meinen Patentanspruch, denn für diesen technischen Sachverhalt gab es schon so einige Patente, die meine Erfindung tangierten, aber noch Raum ließen für meine Vorstellungen. Ich meldete meine Erfindung zum Patent an, baute ein Demonstrationsmodell und begann die deutschen Banken und Sparkassen für meine Idee zu interessieren. Mit wenig Erfolg – der Tenor war eindeutig – wenn die Unternehmen für Sicherheitstechnik solche Technologien anbieten würden, dann könnte man sich damit anfreunden; selbst aktiv werden und finanziell unterstützen wollte man aber nicht.

Die Hersteller und Lieferanten von Sicherheitstechnik aber zeigten wenig Interesse an meiner Erfindung, zu neu war ihnen wohl die GPS-Technologie noch. Auch waren nicht lange Zeit zuvor mit Farbstoffen präparierte Geldpakete auf den Markt gekommen und die wurden auch von den Banken eingesetzt. Diese Technologie hatte aber ein entscheidendes Manko. Die anhaftende Farbe, die den Bankräuber identifizieren sollte, verschwand nach einigen Tagen wieder. Bis dahin musste man des Bankräubers habhaft geworden sein. Ich fasste daher den Entschluss, den Versuch zu starten, international tätige Elektronikkonzerne für meine Erfindung zu begeistern. Da kamen insbesondere die Unternehmen in Frage, die sich mit GPS- Technologien beschäftigten. Nach mehreren Absagen erhielt ich eine Interessenbekundung von einem Elektronikriesen mit Sitz im niederländischen Eindhoven.

Nach umfangreichem Informationsaustausch verfestigte sich das Interesse dieses Konzerns an meiner Erfindung. Ich erhielt eine Einladung in die Konzernzentrale. Gut vorbereitet, mit drei präparierten „Falschgeldpaketen“, machte ich mich auf die Reise nach Eindhoven. Die Grenzen waren offen, sodass ich mir keine weiteren Gedanken über meine Reise machte. Das Schicksal aber hatte an jenem Sommertag für mich das Schengener Abkommen außer Kraft gesetzt. Ich kam in eine Zollkontrolle und  ...

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