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Der Seebeck-Generator

 
Dabei wäre eine dezentrale Ergänzung, besonders bei der Energieversorgung, ein neuer Meilenstein. Es gibt zahlreiche Erfindungen, die dazu einen Beitrag leisten könnten. So zum Beispiel der Seebeck-Effekt, der als solcher nur noch Physikern und Ingenieuren bekannt sein dürfte und den man als Thermoelektrik bezeichnet.

Schematische Darstellung eines Thermoelements nach Seebeck

 Johann Thomas Seebeck (1770 bis1831) war ein deutscher Mediziner und Naturwissenschaftler, der das Thermoelement entdeckte. Seebeck war zwar auch Physiker, aber von Elektronen wusste er zu seiner Zeit noch nichts. Daher ist sein Thermoelement auch mehr eine Entdeckung als eine Erfindung. Immerhin erkannte er folgendes: Verbindet man zwei gleichlange elektrische Leiter unterschiedlichen Materials durch das Verlöten miteinander und setzt die beiden Leiter unterschiedlichen Temperaturen aus, so entsteht eine elektrische Spannung. Aus dieser physikalischen Erkenntnis wurde eine Erfindung, die man als Seebeck-Generator bezeichnet, die aber kaum genutzt wurde.

In der Sowjetunion entwickelte man in den 1950er Jahren einen mobilen Seebeck-Generator, der dazu diente, in abgelegenen Regionen Strom für eine Lampe oder ein Radio zu erzeugen. Auf weitere Details möchte ich hier nicht eingehen, das würde diesen Rahmen sprengen. Überzeugt bin ich aber, dass es heute mit modernen Technologien und Materialien und natürlich einem entsprechenden Forschungs- und Entwicklungsaufwand möglich wäre, Seebeck-Generatoren mit einer Leistung von mehreren hundert Watt, in der Größe eines Schuhkartons, zu bauen. Diese Geräte wären sicherlich nicht sehr teuer, sie wären fast klimaneutral und autarke Stromerzeuger. Hersteller würden wohl einen riesigen Markt dafür finden. ...

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