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Der Ionenantrieb

 
Und wieder geriet diese Sache in Vergessenheit, bis ich mit den Recherchen zu diesem Buch begann. Da kam mir die mehr geheime, als vergessene oder überalterte Technologie des Atomantriebs wieder unter die Finger. Heute führt man solche Antriebe unter Ionenantrieb, und unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit wird bis heute und wohl auch noch weit in die Zukunft hinein daran geforscht und entwickelt.

Einen Ionenantrieb in diesem Buch zu erläutern würde dessen Rahmen sprengen. Nur so viel dazu, die Physiker und Chemiker mögen mir verzeihen, es handelt sich dabei um einen rein atomphysikalischen Antrieb. Im Grundprinzip werden bei diesem Antrieb mit sehr wenig Masse aus einer Anode und einer Kathode mittels einer Stromquelle Atome gelöst. Die dabei freiwerdenden Elektronen strömen zur Anode und die Ionen werden durch ein Gittergeflecht herausgeschleudert und bewirken den Schub des Triebwerks. Das Ionentriebwerk kann durchaus als eine der beachtlichsten Erfindungen angesehen werden, die je gemacht wurden.

Wesentliche Bestandteile des Triebwerks sind ein ionisierbarer Treibstoff sowie eine Stromquelle, ein Gehäuse mit einem Gitteraustritt, eine Kathode und eine Anode, ein Magnet sowie einige Steuer- und Regelelemente und fertig ist ein prinzipielles Triebwerk. In der Praxis ist das natürlich erheblich schwieriger, wie so oft besteht eine erhebliche Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis.
 

In der Regel kommen bei Flugkörpern Brennstoffantriebe zur Anwendung. Diese haben eine sehr große Masse, bedingt durch den enormen Bedarf an Brennstoff sowie eine dadurch begrenzte Reichweite und eine physikalisch begrenzte Maximalgeschwindigkeit. Alle diese Nachteile hat ein Ionentriebwerk nicht, es kann enorme, bisher fast unvorstellbare Geschwindigkeiten erreichen und riesige Entfernungen zurücklegen. Aber auch dieser Antrieb hat einen Pferdefuß. Er benötigt eine Stromquelle und die darf nicht von großer Masse sein, dafür muss sie aber sehr lange Strom liefern.

Anbieten können sich dafür bisher für lange Entfernungen nur Solarmodule und Kernreaktoren. Sie haben sicherlich schon erkannt, wir sind bei der Weltraumforschung gelandet sowie bei meiner Eingangsfrage zu diesem Abschnitt.  ...

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