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Das BEUS-System

 

Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitete ich mit einem Geschäftspartner zusammen, dessen Firma zu den Marktführern im Bereich der Transpondertechnik für Transport und Logistik sowie für Fahrerlose-Transport-Fahrzeuge (FTF), zählte. Wir trafen uns öfter, einfach nur um zu reden, Gedanken auszutauschen und neue Ideen zu kreieren. Bei einem dieser Gespräche kamen wir auf technologische Möglichkeiten von berührungsloser Energieübertragung zu sprechen. Wer von uns dieses Thema initiiert hatte – keine Ahnung!

Aber dieses Thema ließ mich nicht wieder los, zumal ich mit der Entwicklung des „Drill Guide“ schon mit einem physikalisch-technisch verwandten Thema konfrontiert war. Ich machte meinem Geschäftspartner den Vorschlag, eine Grundsatzstudie zu diesem Thema zu erstellen, worauf er sich sofort einließ und auch Unterstützung zusagte. Unsere selbstgewählte Aufgabenstellung lautete, den Wirkungsgrad eines kontakt- und berührungslosen Energieübertragungssystems zu ermitteln und dabei folgende technische Vorgaben einzubeziehen: Streckenlänge 100 Meter, Ausgangsleistung 100 Watt, Übertragungsabstand 1 bis 5 Zentimeter. Außerdem sollte der Einfluss von Stahlarmierungen im Betonfußboden untersucht werden, dass die Übertragung von elektrischer Spannung kontaktlos über einen Luftspalt technisch-physikalisch möglich ist, war uns klar, dass wir aber bereits mit unseren Versuchsaufbauten und technischen Modellen einen Wirkungsgrad von über 60 Prozent erzielen konnten, war für uns eine kleine Sensation.

Weitere umfangreiche Versuche und Studien schienen angebracht, aus dieser Thematik ließe sich sicherlich noch viel neues Knowhow schöpfen. Ich war überzeugt, dass sich mit erprobten und ausgereiften berührungslosen Energieübertragungssystemen zahlreiche neue Anwendungen ergeben würden, wobei unser Arbeitsschwerpunkt aber auf dem Antrieb von fahrerlosen Transportfahrzeugen mit Elektromotor gelegt war. Wir hatten auch den Stand der Technik ausgiebig recherchiert und umfangreiche Patentrecherchen durchgeführt.

Das Ergebnis war: Mit unserer Technologie hatte sich bis dato anscheinend noch kein Unternehmen ernsthaft beschäftigt. Mir war aber auch eines klar: Für unsere diesbezüglichen Forschungsergebnisse war es kaum möglich Patente zu erhalten. Wir konnten demzufolge nur mit unserem erworbenen Spezialwissen punkten, was eine besondere Geheimhaltung unserer Forschungsergebnisse voraussetzte. Das brachte uns aber in erhebliche Schwierigkeiten, da eine Forschungsförderung mit öffentlichen Mitteln auch eine Veröffentlichung der Ergebnisse verlangte.

Ich machte mich auf, um Partner für eine Forschungskooperation zu suchen, um dann einen Förderantrag zu stellen. Denn ohne eine entsprechende Förderung war eine solche Technologieforschung und -entwicklung für mich mit meiner kleinen Firma nicht möglich. Schnell hatte ich auch entsprechende Partner gefunden, mit denen ich auch schon früher erfolgreich zusammengearbeitet hatte. ...

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